Antennenanlage, Internet, Telefon
Planen Sie auch in diesem Bereich Zimmer für Zimmer - am besten mit fachlicher Beratung. So ist gewährleistet, dass auch in mehreren Jahren die baulichen Voraussetzungen für Computer, ISDN Telefon, Fax, Video-Türsprechanlage, Sat-Anlagen,... dort vorhanden sind, wo Sie sie brauchen.
Kabelfernsehanschluss
Meist erfolgt die Zuleitung des TV-Kabels über einen Erdkabelanschluss von der Straße her zum Haus. Um auch für einen späteren Umbau gerüstet zu sein, ist es daher sinnvoll, neben dem Strom- bzw. Telefonkabel ein Leerrohr mit etwa 50 mm Durchmesser von der Straße bis in den Keller zu verlegen. In einigen Ausbaugebieten gibt es auch eine Freiluftverkabelung, über die der Anschluss zum Haus erfolgen kann.
Details und Tipps für Ihren speziellen Anschluss erhalten Sie bei den zuständigen Kabelgesellschaften in Ihrer Region. Diese übernehmen auch meist die fachgerechte Installation.
Satellitenanlagen
Im Volksmund als „Schüssel“ bezeichneter parabolisch geformter Reflektor einer Satellitenantenne. Je größer der Reflektor, desto geringer das Risiko eines schlechten Empfangs bei Regen oder Schneefall.
- Die Übertragung muss ohne Hindernis zwischen Empfänger und Sender in einer geraden Linie erfolgen.
- Dazu werden Hochfrequenzträgerwellen benutzt, um atmosphärische Einflüsse möglichst zu vermeiden.
- Zunehmend gefragt sind heute kleinere Satellitenverteileranlagen mit zwei bis 64 Anschlüssen und individuellen Reciever und Decoder zum Empfang der gewünschten Programme.
Internet
- Internetverbindungen für private Teilnehmer sind zumeist nur mit einem Dienstleistungsvertrag mit einem Internetzugangsanbieter (ISP) möglich.
- Die Verbindung wird über einen Einwahlknoten bzw. einen Breitband-PoP und ein kundenseitig installiertes Modem oder ISDN-Endgerät aufgebaut, bei einem leitungsgebundenen Zugang über die Teilnehmeranschlussleitung oder das TV-Kabelnetz.
- Das Endgerät muss weiter mit dem einzelnen Rechner oder dem lokalen Rechnernetz verbunden werden – per Kabel (drahtgebunden), Wireless LAN, Bluetooth (Funk) oder über das Stromnetz.
- Welche Form des Anschlusses im jeweiligen Fall optimal ist, ist von Fall zu Fall verschieden, häufig stehen auch nicht alle Möglichkeiten zur Verfügung.
- ISDN- bzw. Telefonanschluss: rechtzeitig an die notwendigen Leitungen denken
- Wird ein Wireless LAN Netzwerk errichtet, sollte es unbedingt gegen ein Eindringen von Außen geschützt werden.
Telefon
- Über ISDN können heute neben dem Telefon unterschiedlichste Geräte in Anspruch genommen werden. Es ist daher ratsam, bei einem Neubau oder einer Komplettsanierung Leerrohre von der Eingangsstelle bis zu den gewünschten Anschlusstellen zu verlegen
- ISDN bietet über einen Telefonanschluss bis zu acht verschiedene Datenbusse, zB: Fax, Internetverbindung, Verbund mit dem Firmencomputer,.....
- Achtung: Fernmelde- und Antennenleitungen dürfen nicht mit Starkstrom in einem gemeinsamen Rohr verlegt werden! Schutzabstand von 10 cm oder Trennsteg vorsehen
- Da die meisten der Geräte Stromanschluss brauchen: separaten Stromkreis einplanen, für Computerterminals sogar eine integrierte (oder einfacher eine zwischengeschaltete) Notstromversorgung.
- Integrierten Überspannungsschutz einbauen
Klingelanlage
- Klingeln und normale Türsprechanlagen werden über gesonderte Klingeldrahtleitungen verkabelt - rechtzeitige Planung!
- Videosysteme zur Eingangsüberwachung arbeiten über Koaxialleitungen, Verlegung mit den Klingeldrahtleitungen ist möglich
- Drahtlose Videosysteme: werden wegen entstehender Hochfrequenzfelder in Bezug auf die Gesundheit zT. kritisch gesehen
Überlegen sie rechtzeitig, wie Sie Fernsehen, Internet und Telefon in Ihr Haus leiten wollen.
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