Wintergarten
Wintergärten verlängern den Herbst und holen den Frühling früher ins Haus. Und: Clever geplant heizen sie Ihre Wohnräume mit und verbessern so die Energiebilanz.
Andererseits können Mängel bei der Planung Ihren Wintergarten aber auch zu einem wahren Energiefresser machen. Auch hier gilt daher: Eine vorausschauende Planung spart Geld und Energie.
Hier ein kleiner Leitfaden:
- Für Wintergärten ist eine Baugenehmigung erforderlich.
- Zustimmung der Nachbarn könnte erforderlich sein!
- Achtung: Wintergarten erhöht den Wert der Immobilie – Versicherung anpassen!
- Am Anfang der Planung Nutzung klären: nur im Sommer, ganzjährig als zusätzlicher Wohnraum etc.
- Ein Wintergarten hilft nur dann Energie sparen, wenn er als „Pufferzone“ genutzt wird, daher
- gänzlich vom Wohnraum trennen
- im Frühjahr und Herbst als Wohnraum, sonst als „Windfang“ gezielt zur Belüftung und Beheizung des Wohnraums nutzen
- Wand zwischen Wintergarten und Wohnbereich dämmen wie alle anderen Außenwände
- Ausrichtung grundsätzlich nach Süden bzw. Südwesten – im Idealfall über zwei Stockwerke, jahreszeitlich wechselnde Sonnenstände berücksichtigen!
- Das Dach sollte nicht aus Glas sondern massiv ausgeführt werden - dies hilft, eine Überhitzung im Sommer zu verhindern und dient im Winter als Wärmeschutz.
- Schrägverglasungen vermeiden
- Zweifachverglasung empfehlenswert – schützt auch Pflanzen vor Frost.
- Bei Beheizung auf sehr gute Isolierverglasung achten!
- Kosten beachten: Schrägverglasungen sind teurer.
- Außenverschattung durch (Laub-)Bäume und Sträucher schützt vor Überhitzung im Sommer
- Ca. 10 % der Glasfläche für den Sommer als Lüftungsöffnung vorsehen
- Empfehlung: Querbelüftung, Belüftungsöffnungen ganz oben und ganz unten
Ein gut geplaner Wintergarten hilft Ihnen, Heizenergie zu sparen.
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