Heizungsinstallation
Ein wesentliches Element der Wärmeversorgung ist die Heizungsinstallation. Bei der Planung ist neben der richtigen Dämmung zur Vermeidung von Wärmeverlusten auch die Auswahl der Rohre wesentlich. Neben Stahl und Kupfer stehen als Materialien auch Kunststoff und Weichstahl zur Verfügung.
Installationsprofis in Ihrer Wohnumgebung finden Sie hier.
Rohrmaterial
Stahlrohre
- Im Preis günstiger, aber korrosionsanfälliger
- In Fußböden und im Mauerwerk verlegt, brauchen sie einen Schutzanstrich (Korrosion!).
- Schwerer zu bearbeiten
Kupferrohre
- Zwar teurer als Stahlrohre, aber korrosionsbeständiger
- Geringere Wärmeverluste als bei Stahlrohren
- Eignen sich besonders gut für Erweiterungen oder Reparaturen von Heizungsanlagen
- Leichter als Stahlrohre zu verarbeiten
Kunststoffrohre
- Achtung: nur normgeprüfte Rohre verwenden!
- Sind korrosionsbeständig und leicht zu verarbeiten
- Nachteil: Temperaturempfindlichkeit
- Bei längeren Rohrstrecken große Wärmeausdehnung berücksichtigen!
Weichstahlrohre
- Sind biegsamer als herkömmliche Stahlrohre
- Rohrverbindungen einfach durch Verpressen
- Gut geeignet für nachträglichen Einbau bei Erweiterung oder Sanierung
Dämmung der Installation
Zur Vermeidung von Wärmeverlusten auf dem Weg zu den Heizkörpern sollen Rohrleitungen gut gedämmt werden!
- Besonders wichtig bei Rohrleitungen durch unbeheizte Räume (Keller, Dachboden)
- Das gilt auch für Ausdehnungsgefäße, Armaturen und Wasserwärmer.
- Keine Leitungen in frostgefährdeten Räumen!
Empfohlene Dämmstärken
- Rohre bis 20 mm Rohrinnendurchmesser (RD) mindestens 20 mm
- 20 – 35 mm RD: mindestens 30 mm
- Ab 40 mm RD: die Stärke des Rohrdurchmessers
- Über 100 mm RD: 100 mm
Eine ausreichende Dämmung der Installation hilft Energiekosten sparen.
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