Kamin

Wichtig: schon bei der Hausplanung ausreichend Kamine vorsehen. Der Kamin ist auf Kesselleistung bzw. geplante Heizungsanlage und Heizmaterial abzustimmen.

Bauarten

Heutiger Standard ist der dreischalige Kamin, bestehend aus Schamottrohr, Wärmedämmung und Außenmantel. Es gibt zwei gängige Varianten:

a Hinterlüfteter Kamin

  • Hier sind zwischen Isolierung und Kaminstein Hinterlüftungskanäle vorgesehen.
  • Diese soll verhindern, dass der Kamin versottet und sich Feuchtigkeit im Keramikrohr und im Dämmstoff ansammelt.

b Feuchtigkeitsdichte Ausführung des Kamins

  • Glasierte Keramikrohre, Nirostarohre, Glas- oder Kunststoffkamine sind weitgehend dicht gegen Feuchtigkeit.
  • Schützen die Dämmschicht, gut geeignet für Brennwerttechnik
  • Kondensat wird in einer Auffangschale gesammelt und in den Kanal entsorgt.

Dimensionierung

  • Fang-Querschnitt richtig dimensionieren!
  • Je nach Brennstoff unterschiedlich: Bei festen Brennstoffen größerer, bei Erdgas- und Erdölheizungen kleinerer Querschnitt erforderlich
  • Brennwerttechnik für Öl und Gas braucht einen gegen Feuchtigkeit unempfindlichen Kamin (hoher Kondesatanfall) und einen Kanalanschluss.
  • Vor Einbau einer neuen Heizung oder der Modernisierung immer bestehenden Kamin überprüfen!

Planen Sie von Beginn an genügend Kamine ein.