Planungsfehler
Planungsfehler beginnen oft schon bei der Wahl des Grundstückes. Was man oft vergisst: Bedürfnisse und Anforderungen ändern sich im Laufe des Lebens: Kinder werden größer und brauchen mehr Platz. Eltern werden älter, brauchen weniger Platz aber barrierefreie Räume und gute Infrastruktur.
Morgen- oder Nachtmensch? Hausfrau oder berufstätige Mutter? Wo ist der Ruhepol für den gestressten Vater? Wohin mit dem Spielzeug, der Sportausrüstung, dem Gartengerät und den alten aber noch guten Möbeln? Das Lebensprojekt „Hausbau“ hat also viele Tücken!
- Bei der Grundstückswahl nicht vergessen: Wie lang ist der Weg zur Arbeit oder Schule, gibt es öffentliche Verkehrsmittel, ist die Schneeräumung im Winter gewährleistet, wo ist die nächste Einkaufsmöglichkeit, ist ein Arzt oder Krankenhaus in Reichweite und ist die Verbindung zum Familien- und Freundeskreis noch möglich?
- Ausreichend Planungszeit einräumen!
- Finanzierung sicher stellen
- Vorausschauend planen! Leerverrohrungen und Installationsschächte erleichtern spätere Ergänzungen und Umbauten. Ausreichend Kamine einplanen! Anschlüsse für Solaranlagen vorsehen
- Bauelemente sind optisch schön, ein Erker z. B. braucht mehr Energie.
- Ein Windfang spart Energie; Straßenschmutz wird nicht in die Wohnung getragen.
- Sichtschutz (Hecken) als Windschutz nutzen aber Beschattung vermeiden
Innenraumaufteilung: - Küche und Essbereich sind zumeist Mittelpunkt des Familienlebens.
- Übergroße Wohnräume werden oft nicht genutzt.
- Optimal: Speisekammer im Küchenbereich
- Schlafräume sollen Ruhezonen sein.
- Kinderzimmer müssen Raum für Bewegung und Spielen bieten.
- Arbeitsräume sinnvoll einplanen
Baufehler können teuer werden - rechtzeitige Beratung und umfassende Planung helfen, sie zu vermeiden.
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