Warmwasserbereitung

Zur Warmwasserverteilung sollen die Wege von der Erzeugung zum Verbraucher möglichst kurz gehalten und gut gedämmt sein. Wassertemperatur generell zwischen 55° C – 60° C. Unter 55° C größere Bakteriengefahr (Legionellen). Bei über 60° C Gefahr verstärkter Kalkablagerung. Aus hygienischen Gründen Warmwasser 1x/Woche auf  60° C erwärmen.

   

So viel Warmwasser verbrauchen wir
Händewaschen3 - 6 l / 37 Grad / 0,1 - 0,2 kWh
Tägliche Körperpflege9 - 12 l / 37 Grad / 0,3 - 0,4 kWh
Geschirrspülen (1 Person)4 - 7 l / 60 Grad /  0,3 - 0,5 kWh
Duschbad30 - 50 l / 37 Grad / 1,0 - 1,7 kWh
Wannenbad150 - 180 l / 27 Grad / 5,0 - 6,0 kWh

  

Zentrale Warmwasserbereitung:

  • Meist wird das Warmwasser während der Heizperiode mit der Heizung bereitet.
  • Im Sommer heizt man eher nicht, Warmwasser braucht man aber trotzdem.
  • Die Auslastung der Heizanlage ist im Sommer daher sehr gering. Der Nutzungsgrad sinkt bei älteren Anlagen oft auf unter 40 % und darunter ab. (Beispiel: Von 10 l Öl etwa bleiben rund 6 l ungenutzt!)
  • Das kostet Geld und schadet der Umwelt!
  • Weitaus energiesparender ist es, Warmwasser im Sommer getrennt von der Heizung – idealerweise mit einer Solaranlage oder Wärmepumpe zu erzeugen (siehe auch Kapitel Warmwassererzeuger).
  • Moderne Niedertemperaturkessel erzielen auch im Sommer Nutzungsgrade bis zu 80 % (Kessel schalten zwischenzeitlich ab, wenig Bereitschaftsverluste), auf richtige Speichergröße achten! Faustregel: 50 Liter Speichervolumen/Person bei 50° C

Die Warmwasserbereitung benötigt ein Zehntel der gesamten Energie, die in einem Haushalt aufgewendet wird.