Wohnhausanlage Markartstraße
Durch Modernisierung zum Passivhaus
Sanierung Markartstraße
Planung:
DI Ingrid Domenig-Meisinger
Die Wohnhausanlage in Linz in der Markartstraße 30 bis 34 (errichtet 1957/58) wurde im Zuge einer Generalsanierung zu einem Passivhaus umgewandelt. Dadurch konnten die Heizkosten für 60 m² von monatlich 40,8 auf knapp 5 Euro gesenkt werden.
Es wurde eine vorgefertigte und hinterlüftete GAP-Solarfassade an der Außenmauer angebracht – diese ermöglicht, dass Sonneneinstrahlung in die Fassade aufgenommen wird, und schafft eine warme Zone an der Außenseite der Wand. So geht weniger Wärme verloren. Die Fenster wurden mit einer Dreifach-Verglasung und integrietem Sonnenschutz ausgeführt, die bestehenden Balkone zu Loggien vergrößert und entsprechend gedämmt. Eine verstärkte Dach- und Kellergeschoßdämmung wurde angebracht sowie die Dacheindeckung erneuert. Durch die Installation einer Wohnraumbe- und -entfüftung wird das Gebäude den Ansprüchen eines Passivhauses gerecht.
Jeder Wohnraum erhält ein Einzelkomfortlüftungsgerät, wodurch eine Wärmerückgewinnung von bis zu 70 % möglich wird. Die Warmwasseraufbereitung wurde von den bestehenden und veralteten Gasdurchlauferhitzern auf Fernwärmedurchlauferhitzer umgerüstet.
| Projekt | Modernisierung Markartstraße |
| Größe | ca. 3100 m2 |
| Heizsystem | Kontrollierte Be- und Entlüftung, Fernwärme |
| Solarfassade |
| Umstellen auf Fernwärme |
| Dach- und Kellerdeckendämmung |
| Kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage |
| Moderne Dreifach-Verglasung |
| Verbrauch kWh/m2 a alt | 179 |
| Verbrauch kWh/m2 a neu | 14,4 |
| CO2-Einsparung pro Jahr | 146 Tonnen |
Ein 50 Jahre altes Gebäude wird zum Passivhaus.
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