Passivhausschule Schwanenstadt

Öko-Schule schafft Luft und Licht für kluge Köpfe

Passivhausschule Schwanenstadt

Planung: Neue Heimat Stadterneuerungsges.m.b.H., Stadtgemeinde Schwanenstadt und Heinz Plöderl (PAUAT-Architekten)

Ein Musterbeispiel für eine thermische nachhaltige Altbausanierung plus Zubau im Passivhausstandard und für einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen sind Hauptschule II und Polytechnische Schule in Schwanenstadt (OÖ). Im Zuge einer Generalsanierung beider Schulen wurde Passivhausstandard erreicht. Für die Sanierung wurden vorgefertigte Holzwandelemente verwendet und eine Komfortlüftung eingebaut. Dieses Projekt demonstriert eindrucksvoll die Machbarkeit einer großvolumigen Passivhaussanierung zu vertretbaren Mehrkosten.

Der Schulbetrieb wurde durch kurze Montagezeiten auf der Baustelle kaum beeinträchtigt. Der Effekt ist für die Schüler und für die Umwelt täglich positiv spürbar: gute Frischluftqualität, helle Räume, sehr geringer Energiebedarf (um 90 % geringer als vorher und 75 % geringer gegenüber einer herkömmlichen Sanierung). Bei der Gebäudeherstellung selbst wurde durch bauökologische Orientierung und den Einsatz von Holzleichtbauelementen zusätzlich Energie gespart. Der geringe Heizenergiebedarf wird durch eine Solaranlage gedeckt. Die Mehrkosten für diese komfortgerechte Sanierung liegen bei 8 % verglichen mit einer herkömmlichen Sanierung.

Eckdaten
ProjektSchulsanierung Schwanenstadt
Größe ca. 4000 m2
HeizsystemHeizung und Warmwasser durch Sonnenenergie
Maßnahmenkatalog
Entwicklung vorgefertigter Holzbauelemente zur thermischen Sanierung
Ökobilanzierung der Sanierungsvarianten
Thermische Sanierung des Bodenaufbaus durch Einblasen von Schaumglasschotter in den Hohlraum unterhalb der Bodenplatte
Nur 8 % Mehrkosten für ökologische Passivhaussanierung gegenüber der konventionellen Sanierung
Einsparungen
Verbrauch in kWh/m2 a alt165
Verbrauch in kWh/m2 a neu15

Passivhausstandard ist auch zu vertretbaren Mehrkosten erreichbar.